Brandschutztüren - Rauchschutztüren verkeilen- tödliche Folgen

 

§ 145 StGB
Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln

(1) Wer absichtlich oder wissentlich

 

1.

Notrufe oder Notzeichen missbraucht oder

 

2.

vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalles oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer absichtlich oder wissentlich

 

1.

die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Warn- oder Verbotszeichen beseitigt, unkenntlich macht oder in ihrem Sinn entstellt oder

 

2.

die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Schutzvorrichtungen oder die zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr bestimmten Rettungsgeräte oder anderen Sachen beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 303 oder § 304 mit Strafe bedroht ist.

(Quelle: http://dejure.org/gesetze/StGB/145.html )

 

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–Wer (Brand-)Schutzvorrichtungen absichtlich oder wissentlich beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht, kann arbeits-rechtlich und strafrechtlich nach §145 StGB belangt werden. Das Verkeilen, Verstellen oder Festbinden von Brandschutz-türen ist kein Kavaliersdelikt. Das Verstellen von Fluchtwegen oder Feuerlöscheinrichtungen ebenso.

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